Hilfe ein Auftrag – Der Kunde droht virtuell mit Geld!

Kennst du das?

Der ersten Freude über die Anfrage per Mail folgt ein undefinierbares Gefühl aus Tatendrang und viiiiieeelen Fragezeichen. Das, was in kurzen knappen Sätzen zu Inhalt und Rahmen beschrieben ist, klingt auf den ersten Blick logisch und schlüssig und wenn dann ein zielführendes Angebot draus werden soll.. gäbe es doch noch ein paar Parameter zu klären.

Zeit ist ein rares Gut der Kundinnen

Und du solltest sorgsam mit der Ressource deines Gegenübers umgehen. Soviel steht fest. Deshalb auf eine passgenaue Bedarfsanalyse zu verzichten, dazu würde ich nicht raten. In der Vorbereitung der Fragen und des – warum nicht auch virtuellen? – Zusammenkommens, liegt die Lösung. Und der absolute Mehrwert für alle Beteiligten und spätere Nutznießer.

Wer wie was, wieso weshalb warum?

Wer nicht fragt, bleibt.. Naja, mindestens ohne zielführende Erkenntnisse zu Erwartungen. Und nur wenn du die kennst und erfüllst, besser noch übertriffst, wird ein erfolgreicher Auftrag aus der Anfrage. Und damit das Potential für Folgeaufträge. Dazu gehört in einer guten Auftragsklärung auch dein zuvorkommende Nein. Dein Widerspruch zu Widersprüchlichkeiten oder eierlegenden Wollmilchsäuen, die z.B. mit einem kurzen Mitarbeitendentraining einfach nicht zu erreichen sind und deren (auch nur unterschwellige Erwartung des Auftraggebers) am Ende enttäuscht werden müssten. Und damit zu Enttäuschung auf allen Seiten führen würden. Es gilt also in guter Atmosphäre effizient die richtigen Fragen zu stellen. Solche wie „Was wollen Sie mit meiner Unterstützung erreichen?“ oder „Wann ist die Maßnahme für Sie erfolgreich?“ oder „Warum sollen genau diese Personen an der Schulung teilnehmen?“. Fragen, die dein Gegenüber innehalten lassen, einen Schritt zurück von der Bahnsteinkante des allzu hektischen Arbeitsalltags treten lassen, um zu reflektieren, was werden soll und werden darf. Erst dann solltet ihr zu den Rahmenbedingungen die zielführenden Leitplanken abstecken. Du bist ja ab sofort mit den dazu nötigen Erfolgsfaktoren, sprich den passenden Rückfragen gerüstet 😉

Das geht auch im virtuellen Austauschformat

Besser als in jedem Telefonat. Noch viel besser als per Mail. Schriftform ist immer nur ein Austausch von Monologen und für deinen Auftrag und deines Kunden Wohl solltest du direkt in einen Dialog einsteigen. Ein Vorteil digitaler Meetings ist, dass sie klar abgegrenzt sind. Das schon die Ressource Zeit des Auftragentscheiders/der -entscheiderin und klar: auch deine. Es fallen keine Reisezeiten/-kosten an und du kannst trotzdem die Vorteile des persönlichen Miteinanders nutzen. Du kannst hervorragend vorbereiten, viel unverfänglicher noch mal in deine Notizen schauen und wunderbar mit deinem/n Ansprechpartner:innen interagieren. Gemeinsam scribbeln, eine Projektjourney gestalten. Und am Ende des Termins gibt´s für alle ein Gedankengerüst, das wahlweise noch ein paar Tage mit Ergänzungen des Auftraggebers befüllt werden oder unmittelbar als Basis für deine Konzeptarbeit und Bepreisung dienen kann.

Viel Freude und Erfolg im Ausprobieren – gerne auch hier mit Gleichgesinnten, unter Anleitung, im geschützten Raum der LOA
Birgit

P.S.: Übrigens auch zu empfehlen für Auftraggebende. So kann von Beginn an eine kleine Qualitätssicherung durchgeführt werden: wird unser Vorhaben in den richtigen Händen liegen? Welche Fragen sollten wir uns stellen und wie mit dem Auftragnehmer/der Auftragnehmerin klären.

Mein Nugget „Die zielführende Auftragsklärung“ bereitet dich optimal dafür vor.

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Blended Learning

Blended Learning bedeutet, dass wir eine Kombination von verschiedenen Lernformaten nutzen. Ursprünglich bezog sich der Begriff auf den Mix aus Präsenz- und Online Phasen. Heute gilt als Blended auch der Mix aus verschiedenen Online Lernformaten, wie z. B. Live Online Sessions mit Lernvideos, die in der Selbstlernphase angeschaut werden. Der Vorteil aus neurowissenschaftlicher Sicht ist die nachhaltige Lernsituation. Durch den gestreckten Prozess und die kleinen Lernbausteine kann das Gehirn die Inhalte besser verarbeiten und neue Verknüpfungen bilden. Und zwischen den Lerneinheiten haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, das Gelernte in der Praxis anzuwenden. So wird Lernen nachhaltig.

Hybrid

Hybrid verbindet unterschiedliche Varianten. Der Begriff ist uns z. B. aus dem Automobilbereich schon länger geläufig. Hybrid bedeutet hier eine Brückentechnologie, die den klassischen Verbrennungsmotor mit dem Elektroantrieb verbindet. Im Kontext Arbeiten und Lernen taucht der Begriff nun auch auf. Hier ist die Verbindung von unterschiedlichen Arbeit- und Lernorten gemeint. Zum Beispiel wenn ein Training mit der Hälfte der Gruppe in einem Seminarraum stattfindet, während die andere Hälfte virtuell zugeschaltet ist. Gleiches gilt bei Kongressen oder anderen Veranstaltungen. Oder wenn Teile eines Teams zum Beispiel im HomeOffice arbeiten, während andere am Firmenstandort sind und alle miteinander konferieren.

Live Online

Live Online sind alle Formate, bei denen wir in Echtzeit und interaktiv über ein entsprechendes Konferenztool oder Virtual Classroom System miteinander kommunizieren. Das heißt, wir befinden uns in einer gemeinsamen Sitzung und nutzen die vorhandenen Möglichkeiten wie Chat, Webcam, Audio, Whiteboard, Gruppenräume, usw.